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25.07.2009
Wiesbaden: Langzeitarbeitslose als Stromsparberater
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Es ist das Verdienst der Caritas in Wiesbaden, den Beratungsbedarf beim Thema Stromsparen nicht nur erkannt, sondern auch angepackt zu haben. Der stadtteilbezogene Wiesbadener Stromsparladen hat Modellcharakter für Deutschland.
Joachim Bach, Einrichtungsleiter der Arbeitsgruppe Mühltal, der das Projekt in die Praxis umgesetzt hat, zeigt ein Arsenal von kleinen Mitteln mit großer Wirkung: Perlator, Duschköpfe mit reduziertem Durchfluss, die abschaltbare Steckerleiste. Auch die Energiesparbirne darf nicht fehlen.
Ein mobiles Beratungsteam kommt zur Beratung auch in die Wohnung. Eine Software schneidert darauf den Energiespar-Maßanzug. Damit das Ganze nicht in der Theorie stecken bleibt, stehen pro Wohnung maximal 70 Euro für Stromspargeräte zur Verfügung. Insgesamt kann das Projekt ein Jahr lang über 87.000 Euro verfügen, 81.000 davon aus kommunalen Mitteln. Die acht Stromsparberater sind Langzeitarbeitslose, deren Chancen wieder im Arbeitsmarkt unterzukommen durch ihre Tätigkeit sicher gestiegen sind.
Quelle: Wiesbadener Tagblatt
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