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17.05.2009
Verbraucherschützer gegen Reform des EU-Energielabels
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Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert, den Vorschlag der Europäischen Kommission zur Reform der Energiekennzeichnung abzulehnen. Vorgesehen ist nach jetzigem Stand, die bekannte Einteilung nach den Buchstaben A-G durch eine nach oben offene Skala zu ersetzen. Die effizientesten Geräte wären dann künftig mit „A-60%“, A-40%“ und „A-20%“ gekennzeichnet. Das grenze aber an an Verbrauchertäuschung und müsse dringend verhindert werden, so die Kritik der Verbraucherschützer. Der Verbraucherzentrale Bundesverband plädiert dagegen für ein aktualisiertes A-G-Label. Bei diesem Modell würde in regelmäßigen Abständen neu definiert, welche Kriterien ein Gerät der höchsten Effizienzklasse A erfüllen muss. Ältere Produkte müssten dann jeweils herabgestuft werden, so dass immer nur maximal 20 Prozent der verfügbaren Geräte die Bestnote erhalten.
Für die Position, das bestehende A-G-Label beizubehalten, sprechen auch die Ergebnisse aktueller Studien im Auftrag des britischen Energiesparfonds, der britischen Regierung und der europäischen Verbraucherorganisationen ANEC und BEUC. Dazu wurden im Mai letzten Jahres 7.000 EU-Bürgern in sieben Mitgliedsstaaten befragt. Die europäischen Verbraucher wünschen sich der Studien zufolge allerdings, dass die Skala regelmäßig aktualisiert wird. Quelle: verbrauchernews.de
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