10.08.2009
Strompreise: Kaum Entspannung für die Kunden
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Die Stromkunden in Deutschland warten weiterhin darauf, von den seit September 2008 stark gefallenen Großhandelspreisen zu profitieren.Im Schnitt stiegen die Preise aber um 7,7%. Lediglich sieben Unternehmen nahmen Preissenkungen vor. Zu ihnen gehört der Freiburger Regionalversorger badenova, der zum August seinen Grundversorgungstarif um 5,0% auf 730 Euro verbilligt hat. Deutlich günstiger sind etwa die Stadtwerke Bielefeld, die für eine Stromlieferung von 3.500 kWh im Jahr nur 614 Euro verlangen. Aktuell erweisen sich die Gemeindewerke Stockstadt (596 Euro) als der preisgünstigste bundesdeutsche Versorger. Mit Ausnahme der Vattenfall Europe AG liegen die Preise der deutschen Stromkonzerne und deren Regionaltöchtern über dem Durchschnitt. Bei den RWE-Töchtern Rhein-Ruhr und Westfalen-Weser-Ems zahl man seit April sieben Prozent mehr. Um 8 Prozent erhöhte im Juli EnBW die Preise.
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