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18.06.2009
Ostdeutsche Haushalte verbrauchen weniger Strom
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Der durchschnittliche Stromverbrauch nach Haushaltsgröße ist in Deutschland um bis zu 15 Prozent pro Jahr angestiegen. Das ergab eine Umfrage des vergleichsportals Check24. Ein Single-Haushalt hat einen erhöhten Energiebedarf von mehr als 6 Prozent pro Jahr. 2- sowie 3-Personen-Haushalte benötigen im Vergleichszeitraum bereits über 11 Prozent mehr Elektrizität im selben Zeitraum. Bei allen Haushaltsgrößen ist eine deutliche Steigerung des Stromverbrauchs erkennbar. Ein 4-Personen-Haushalt hat dadurch jährlich durchschnittliche Mehrkosten von ca. 140 Euro.
Als mögliche Ursachen für den erhöhten Strombedarf nennt das Statistische Bundesamt unter anderem die Zunahme von elektronischen Geräten im Haushalt, insbesondere Unterhaltungselektronik, wie zum Beispiel Spielkonsolen. Außerdem sind gestiegene Wohnflächen pro Person sowie erhöhte Komfortansprüche mögliche Gründe für einen Mehrverbrauch an Elektrizität.
Die Ost-Bundesländer verbrauchen laut der Umfrageergebnisse häufig weniger Strom - bis zu 250 Euro pro Jahr.
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