01.06.2010
MVV erwägt juristische Schritte gegen AKW-Laufzeitverlängerung
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Der Mannheimer Stromanbieter MVV hat im Vertrauen auf die Gesetzeslage zum Atomausstieg in moderne Anlagen zur Erzeugung von Energie investiert.Nun sieht sich das Unternehmen durch die Koalitionspläne zur AKW-Laufzeitverlängerung benachteiligt und erwägt juristische Schritte.
Die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke wurden von der Unternehmensleitung als "tiefgreifendster Einschnitt in die Energiewirtschaft, den es in den letzten zehn Jahren gegeben habe" bezeichnet.
Zur Zeit sorgt die Laufzeitverlängerung beinahe täglich für neue Schlagzeilen. Mit dem Rücktritt des Bundespräsidenten kommt nun ein zusätzlicher Faktor hinzu, denn ein entsprechendes Gesetz muss vom Bundespräsidenten unterschrieben werden. Sollte die Bundesregierung einen Alleingang ohne Bundesrat versuchen, könnte der neue Bundespräsident die Unterschrift verweigern. Quelle: Stromsparer.de
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