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02.07.2009
Hohe Gewinne werden nicht an Stromkunden weitergegeben
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Laut einer Studie der Fachhochschule Gelsenkirchen und der Hans-Böckler-Stiftung haben sich die Gewinne der Strombranche um über 100 % gesteigert. Dagegen seien Strompreise für Privathaushalte nur um 5 % gesunken. Die Vverfasser der Studie übten harte Kritik gegen die Stromanbieter.
Bereits im Jahr 1998 hatte die EU den Energiemarkt für den Wettbewerb geöffnet, damit die Strompreise für Kunden günstiger werden. Dies sei aber keineswegs geschehen. Der RWE-Konzern dagegen ist sehrwohl der Überzeugung, dass Kunden von dem Gesetz der EU-Kommission profitiert haben.
So sehen Ralf-Michael Marquardt und Heinz-Josef Bontrup, Verfasser der Studie, das nicht. Statt stärkeren Wettbewerbs, gäbe es nur eine Marktkonzentration, so die Studie. “90 Prozent der Kraftwerkskapazitäten in Deutschland liegen bei den vier großen Stromkonzernen Eon, RWE, EnBW und Vattenfall”, so Bontrup und Marquardt und diese hätten sich statt konkurrenzfähiger Marktwirtschaft zu betreiben, lieber fusioniert. Um diese dann zu bezahlen, wurden die hohen Gewinne für die Fusionen dafür genutzt
Heinz-Josef Bontrup gibt der Politik die schuld. Denn erst 2006 habe Deutschland mit der Bundesnetzagentur eine Regulierungsbehörde für den Strommarkt geschaffen. Bottrup spricht dabei von eindeutigen Politikversagen, Quelle: Stromtarife-Vergleich.de
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