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18.12.2009
Grüne Unternehmen verabschieden Manifest gegen Atomenergie
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Der Bundesverband der Grünen Wirtschaft hat ein Manifest gegen Atomstrom veröffentlicht.:
Einige Auszüge aus dem Papier: - Atomkraftwerke haben ein hohes Restrisiko: Bis heute konnte weder in Deutschland noch in anderen Ländern ein sicheres Endlager zur dauerhaften Einlagerung von hoch radioaktivem Atommüll aus Kernkraftwerken gefunden werden. - Atomkraftwerke sind kein Garant für niedrigeStrompreise: Die Nutzung der Kernkraft zur Stromerzeugung verursacht hohe externe Kosten: weder die – nicht gelöste – Endlagerung des Atommülls noch das nicht versicherbare Restrisiko werden den Betreibern der Atomkraftwerkeangerechnet, sondern sind von der Allgemeinheit zu tragen. - Atomkraftwerke behindern den Ausbau Erneuerbarer Energien: Die Gefahr ist groß, dass eine Laufzeitverlängerung den weiteren Ausbau der ErneuerbarenEnergien bremst und behindert...Wer die Atomkraft als „Brückentechnologie“ bezeichnet, offenbart, dass er die vorhandenen Netzstrukturen ignoriert. - Atomkraftwerke gefährden die Investitionssicherheit: Neue Technologien können nur durch Markteinführung wachsen, Wettbewerbsfähigkeit erlangen, den Effizienzkriterien genügen und optimiert werden. Dafür sind entsprechende Rahmenbedingungen erforderlich, die langfristige Investitionssicherheit garantieren.
Quelle: Unternehmensgrün e.V.
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