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03.06.2009
Gaspreise sinken weiter, während Strompreise steigen
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Wie das Verbraucherportal Verivox berichtet, haben 197 Gasversorger Preissenkungen von durchschnittlich zehn Prozent zum 1. Juni und 1. Juli angekündigt. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh bedeutet dies eine Entlastung um 144 Euro, wenn der Preis für das ganze Jahr gelten würde.
Gleichzeitig wollen 15 Stromanbieter die Preise um durchschnittlich sieben Prozent erhöhen. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4000 kWh bedeute die gestiegenen Strompreise eine jährliche Mehrbelastung von 60 Euro. Hingegen haben nur drei Grundversorger Preissenkungen von durchschnittlich vier Prozent angekündigt. Die meisten Stromversorger verweisen darauf, dass der Strom für längere Zeit im Voraus eingekauft wird und sinkende Preise erst zeitverzögert weitergegeben werden könnten.
Durch den Wettbewerb auf dem Energiemarkt werden die gesunkenen Rohstoffkosten schneller an die Verbraucher weitergegeben. Diese Entwicklung wird deutlich, wenn die Preise der alten Grundversorger und der neuen Anbieter verglichen werden. So haben die angestammten Gasversorger die Preise für Privatkunden bis April dieses Jahres um durchschnittlich 15 Prozent abgesenkt, die Preise der neuen Gasanbieter sanken hingegen um durchschnittlich 17 Prozent. Noch deutlicher ist diese Konstellation auf dem Strommarkt. Die alten Grundversorger haben im selben Zeitraum die Preise für Privatkunden um durchschnittlich 4 Prozent erhöht (Grundversorgung). Die neuen Stromanbieter haben ihre Preise gleichzeitig um 2 Prozent abgesenkt (ohne Vorauskasse).
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